Akteur × Prozess → Datenobjekt · 25 Schritte · 3 Phasen · 4 Datenräume · AK Patientenportale ↗
Referenzmodell des AK Patientenportale: Welche Datenobjekte entstehen in welchem Prozessschritt, durch wen und in welchem Datenraum? Die Karte ist kein Werkzeug zur Prozessmodellierung und kein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.
Was sie ist: Ein bewusst abstraktes, einrichtungsunabhängiges Referenzmodell des Patientenpfads (25 Schritte, 3 Phasen). Es macht sichtbar, welche Datenobjekte Akteure im Verlauf der Versorgung erzeugen, verändern oder löschen und in welchen Datenräumen sie vorliegen sollten. Daraus leitet der AK Anforderungen an Interoperabilität und Standardisierung zwischen Patientenportalen, Primärsystemen und ePA ab.
Kein Prozessdesign- oder Prozessmanagement-Werkzeug: Die Schritte beschreiben keine konkreten Abläufe einer Einrichtung und lassen sich deshalb auch nicht weiter „hineinzoomen“. Die Flughöhe ist absichtlich einheitlich gewählt: fein genug, um Datenobjekte zu benennen, grob genug, um für alle Einrichtungen zu gelten. Eine detaillierte Prozessmodellierung bleibt Aufgabe der einzelnen Einrichtung.
Kein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO): Ein solches Verzeichnis führt jeder Verantwortliche für seine eigenen Verarbeitungen, mit Zwecken, Empfängern, Löschfristen und technisch-organisatorischen Maßnahmen. Die hier genannten Rechtsgrundlagen dienen nur der fachlichen Orientierung. Sie sind keine rechtliche Bewertung und ersetzen kein Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO.